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69 Roman „Herr der Fliegen“ > S. 114, M1/M2 1 Wählt in Kleingruppen jeweils ein Bild aus und gestaltet einen Bilddialog. Erklärt anschließend, was Freiheit für die verschiedenen Personen auf den Bildern bedeutet. > M1 2 Diskutiert, ob und wenn ja, inwiefern die Personen in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. > M1 3 Stimmst du der Aussage von Wolfgang Huber zu? Begründe deine Antwort und erörtere, was deine Freiheit mit deinem Umgang mit anderen zu tun hat. > M1 4 Im Roman „Herr der Fliegen“ von William Golding stranden einige Jungen auf einer einsamen Insel und sind ohne Erwachsene ganz auf sich allein gestellt. Die Bilder zeigen, was in einem solchen Fall geschehen könnte. Besprecht, wie es nach dem dritten Bild weiter gehen könnte. Begründet eure Annahmen. > M2 5 Entscheide begründet, ob die Kinder auf der einsamen Insel freier oder unfreier als vorher in der zivilisierten Welt sind. > M2 6 Entwerft Regeln, die den gestrandeten Kindern eurer Meinung nach helfen können, um miteinander friedlich zu überleben, bis Hilfe kommt. > M2 7 Erstellt eine Verfassung oder einen Regelkatalog mit mindestens fünf Grundsätzen für ein möglichst freies und friedliches Zusammenleben in einer Gruppe. > M2 8 Benenne die Beispiele für Freiheiten, die im Text genannt werden. Welche Voraussetzungen für Freiheit werden genannt? Vergleicht die Ergebnisse mit eurem Regelkatalog aus Aufgabe 7. > M3 A U F G A B E N FREIHEIT UND VERANTWORTUNG M3 Wie können wir frei Glaubt man aktuellen Studien, dann verstehen die meisten Deutschen unter Freiheit vor allem, sicher zu leben und vor Gefahren und auch Armut geschützt zu sein. Dafür soll der Staat sorgen. Wie schafft es der Staat aber, dass möglichst alle frei sein können? Menschen fühlen sich frei, wenn sie tun können, was sie wollen, ohne daran gehindert oder gar deswegen bedroht zu werden. Als frei gilt ein Mensch auch, wenn er sich traut, für das einzustehen, was er wichtig findet, wenn er dafür mutig auch anstrengende Wege geht und die Folgen seiner Handlungen und Entscheidungen trägt. Der Staat, in dem wir leben, soll die Voraussetzungen für die Freiheit seiner Bürgerinnen und Bürger schaffen, indem er die Menschen beschützt. Das soll er aber so tun, dass der Einzelne möglichst viel von dem tun kann, was er will, ohne die anderen Menschen darin zu beschränken, was sie wiederum tun wollen. Aber Freiheit ist nicht nur der eigene Wille, Freiheit betrifft nicht nur das eigene Wollen und Handeln. Freiheit heißt auch, an die anderen Menschen zu denken und sie nicht in ihrer Freiheit einzuschränken. Jeder soll sein Leben möglichst so leben können, wie er will. Jeder einzelne. Immer. Um der Freiheit willen. 5 10 15 20 25 zusammenleben? M2 Gestrandet Nu r z u Pr üf zw ec ke n Ei ge nt um d s C .C .B uc hn er V er la gs | |
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